Über die Arbeit der Jungen Union in Bestwig

„Jugend ist schwer zu begeistern“

 

Die Junge Union in Bestwig geht nach langer Pause unter der Führung ihres neuen Vorsitzenden, Christian Péus, wieder ans Werk. Unsere Zeitung sprach mit ihm über seine Motive und die politischen Ziele der JU.   

Frage: Lange Zeit war es still um die JU Bestwig. Woran lag das?

 

Péus: Das ist ein Problem, das gerade bei politischen Jugendorganisationen immer mal wieder auftritt: die aktiven Leute gehen zum Studium oder fangen eine Ausbildung an. Sie haben also nicht mehr so viel Zeit oder sind nicht mehr vor Ort. Wenn dann nicht sofort Nachfolger da sind, schlafen die Aktivitäten erst  mal ein und man muss warten, bis junge Leute nachrücken.

 

 

Frage: Gibt es Anknüpfungspunkte an frühere Aktivitäten der Jungen Union?

 

Péus: Ja, weiterhin ist es uns besonders wichtig, dass wir für Jugendliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel Bewerbungstrainings vor Ort anbieten oder Firmen besichtigen,  besonders mit dem Schwerpunkt Ausbildung. In diesen Bereichen hat die JU auch in der Vergangenheit durch Projekte gute Unterstützung geleistet.

Ganz wichtig ist uns auch der Erfahrungsaustausch mit den Nachbarverbänden und die Planung gemeinsamer Veranstaltungen, um auch einmal größere Projekte zu verwirklichen. In mancherlei Hinsicht fangen wir allerdings auch neu an.

 

Frage: Welche politischen Ziele habt ihr euch für die politische Arbeit in Bestwig gesetzt?

 

Péus: Wir sind ja noch alle sehr jung. Daher wollen wir uns erst mal informieren über unsere Gemeinde und die Kommunalpolitik. Dann werden wir uns aber auch zu bestimmten Themen äußern und versuchen mitzugestalten.

 

Frage: Mit welchen Aktionen möchtet ihr konkret das öffentliche Interesse wecken?

 

Péus: Erst mal geht es darum, das Interesse junger Leute zu wecken, bei uns mitzumachen. Beispielsweise dadurch, dass wir Bildungsfahrten, Firmenbesichtigungen und politische Bildungsveranstaltungen organisieren und anbieten. JU-Partys gehören natürlich auch dazu.

 

Frage: Vor welchen Herausforderungen steht die politische Jugendarbeit deiner Meinung nach heute im Vergleich zu früher?

 

Péus: Die Jugend ist nicht so einfach für Politik zu interessieren. Ich glaube, dass war früher noch anders.

 

Frage: Was hat dich letzten Endes dazu veranlasst, sich für die Junge Union in Bestwig ins Zeug zu legen?

 

Péus: Ich finde, auch die Meinung junger Leute ist in der Kommunalpolitik wichtig. Schließlich geht es um unsere Gemeinde und um unsere Zukunft.

 

Frage: Welche Projekte würdest du am ehesten verwirklicht sehen wollen, wenn du Bürgermeister in Bestwig wärest?

 

Péus: Sehr wichtig ist es mir, die jungen Leute auch in Zukunft im HSK und besonders in Bestwig zu halten, daher muss das Angebot für Jugendliche und junge Familien weiterhin attraktiv sein, so dass sich jeder, der hier seine Heimat behalten will oder in Zukunft findet, sich bewusst für die Gemeinde Bestwig entscheidet.

 

 

 

 

Mit Christian Péus sprach Lutz Hesse.

 

Junge Christdemokraten besuchten das Bergkloster in Bestwig

 

 

17 JU-Mitglieder aus Bestwig, Brilon, Olsberg und Arnsberg haben auf Einladung des Bestwiger JU-Vorsitzenden Christian Péus an einer Besichtigung des Bergklosters in Bestwig teilgenommen. Die Jugendlichen gewannen in dem einstündigen Rundgang mit Schwester Ignatia einen umfassenden Einblick über die Geschichte des Ordens und in das Klosterleben. Schwester Ignatia ermutigte die Teilnehmer bei ihrer politischen Arbeit stets dem Weg der Intuition zu folgen, da in der heutigen Zeit viele Ziele durch rein rationale Argumentationen totgeredet würden.

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