Stadtverband Junge Union Arnsberg hat zur Klausurtagung eingeladen
Hochrangige Referenten zu Gast - JU sieht Kennzeichenänderung und klassenübergreifendes Lernen kritisch

Möhnesee Delecke Vom 26.08.2011bis zum 27.08.2011 hat der Stadtverband der Jungen Union (JU) Arnsberg zur Klausurtagung ins Hotel Haus Delecke eingeladen.
Zentrale Themen dieser Klausurtagung waren insbesondere der aktuell in NRW heiß diskutierte Schulkonsens und die Bedeutung der Sekundarschule für die Stadt Arnsberg, sowie aktuell kommunalpolitische Themen.
Als ersten Referenten durfte die JU Klaus Büenfeld, Arnsberger Ratsmitglied und CDU Stadtverbandsvorsitzender, begrüßen. Büenfeld berichtete dem stark interessierten Publikum insbesondere von dem Ziel des Stadtrates, die Grundschulen in den kleineren Dörfern der Stadt Arnsberg solange wie nur möglich zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten auch Maßnahmen wie zum Beispiel das „klassenübergreifendes Lernen“ in zukünftigen Überlegungen miteinbezogen werden. In einer anschließend kontroversen Diskussion wurde der Erfolg des „klassenübergreifenden Lernens“ aus Sicht der Beteiligten stark in Frage gestellt. Die JU Arnsberg plädiert dabei für ein Grundschulsystem von Klasse 1-4.
„Bei einer zu geringen Anmeldungszahl muss darüber nachgedacht werden, Grundschulen aus Nachbarorten zusammenzuführen, da beim klassenübergreifende Lernen die Unterrichtsqualität doch sehr leiden würde“, erklärte Johannes Decker von der JU.
Auch die Kennzeichenänderung in der Stadt Arnsberg zum Wunschkennzeichen „AR“ wurde strakt infrage gestellt. „Das Kennzeichen „AR“ stand für den Altkreis. Da der neue Kreis Hochsauerlandkreis ist, ist es unumgänglich auch das Kennzeichen entsprechen anzupassen. Neben allgemeinen Verwaltungsmehrkosten kommt noch hinzu, dass die Arnsberger Autofahrer nicht mehr mit einem einheitlichen Kennzeichen fahren würden, da die Einführung des Wunschkennzeichens „AR“ lediglich fakultativ ist. Aus diesem Grund raten wir dringend von einer Kennzeichenänderung ab“, erklärte Stadtverbandsvorsitzender Manuel Brinkmann.
Das Wunschkennzeichen „AR“ wurde schon vor Wochen im Rat der Stadt Arnsberg einstimmig beschlossen und muss noch vom Land abgesegnet werden.
Am Abend durfte die JU den Landtagsabgeordneten und Schulexperten der CDU NRW, Klaus Kaiser, begrüßen. Kaiser erklärte den Anwesenden als Mitverantwortlicher für den Schulkonsens die konkreten Pläne des Landes NRW.
Komplettiert wurde die Klausurtagung durch den Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Hans-Josef Vogel. Dieser stellte in einem spannenden Vortrag die Aufgaben und Herausforderungen des Stadtrats der Stadt Arnsberg dar. So würden laut Herrn Vogel die „demografische Revolution“, das Thema Nachhaltigkeit in Bezug auf den Klima- und Energiewandel sowie der Medienwandel die 3 größten Herausforderungen der nächsten Jahre werden. Zudem diskutierten die Tagungsmitglieder mit möglichen kommunalpolitischen Themen, die verstärkt von der JU ausgehen könnten.
Die Klausurtagung endete mit einer anschließenden, sehr interessanten Führung über die Möhnetalsperre, in welcher den Mitgliedern insbesondere die Geschichte der Möhnetalsperre näher erklärt wurde.
Von Patrick Piechulik



