Junge Union sucht Auseinandersetzung mit Links-Partei
Bodo Ramelow findet in Brilon keine klaren Antworten auf Fragen der JU-Mitglieder
Mitglieder der Jungen Union aus Brilon und dem Hochsauerland besuchten am Mittwoch Abend eine Veranstaltung der Partei Die Linke in Brilon, auf der der thüringische Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow einen Vortrag zum Thema „Gläubig und Links" hielt.
Waren die anwesenden Anhänger der SED-Nachfolgerpartei eher unkritisch, ließen es sich die Mitglieder der Jungen Union nicht nehmen, die Aussagen Bodo Ramelows kritisch zu hinterfragen.
Zu den Ausführungen Ramelows erklären Thomas Becker, Vorsitzender der Jungen Union Brilon und Kerstin Richter, Stellvertretende Kreisvorsitzende:
"Wer unter dem Deckmmantel des christlichen Glauben versucht seine hetzerischen, die Freiheit des Einzelnen verachtenden und damit christlich-fernen Positionen zu verbreiten, ist in Brilon fehl am Platz. Als Junge Union stehen wir ein, für die freie Entfaltung der Persönlichkeit in unserer Demokratie.
Zudem wurde deutlich, dass eine innerparteiliche Aufarbeitung des SED-Regimes nur oberflächlich stattfindet, eine Auseinandersetzung mit den in der heutigen Linkspartei bestehenden radikalen Strömungen wie Kommunistische Plattform und Antikapitalistische Linke findet nicht statt. Aus diesem Grund bleibt auch eine Überwachung der ,Linkspartei' durch den Verfassungsschutz vor dem Hintergrund ihrer Kontakte mit der autonomen Linksextremisten-Szene geboten.
Es bleibt unsere zentrale Aufgabe, die Erinnerung an das historische Unrecht der SED und der Stasi wach zu halten. Es muss vor allem die Aufgabe der jungen Generation in Deutschland sein, die noch lange nicht beendete Aufarbeitung des SED-Unrechts und der Stasi-Verbrechen voranzubringen."



